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23 Nov 2020

Ressourceneffiziente Optimierung der Plattensäge mit Handlingsroboter

Änderung der Technologie durch eine neue Plattensäge mit Kopplung an das Plattenlager und den Handlingsroboter zum Absetzen der Plattenteile.

Lathen. Robotertechnik und Digitalisierung sind der Schlüssel zu einer effizienten und leistungsfähigen Produktion. Aus diesem Grund hat das Unternehmen schmees Ladenbau in eine vollautomatische Plattenaufteilsäge investiert. Die Säge verfügt über einen integrierten Roboter und ist technisch so ausgelegt, dass auch kleinste Losgrößen ohne Bediener zugeschnitten werden können. Weltweit gibt es diese Anlage nur sechsmal, zugeschnitten auf die Fertigung von Losgröße eins, ist sie laut Unternehmenschef Norbert Schmees sogar einmalig.

 

„Die neue Maschine ermöglicht uns volle Handlungsfähigkeit im Zuschnitt und eine hohe Flexibilität in der Produktion“, begründet Geschäftsführer Schmees die Investition von knapp einer Million Euro. Zeitgleich wurde der Digitalisierungsgrad in der Prozesskette weiter erhöht. So ist die Anlage via IT-Schnittstelle am Warenwirtschaftssystem sowie an Planung und Kalkulation angeschlossen. „Wenn einer unserer Mitarbeiter die Raummaße beim Kunden per Laser aufnimmt, erscheinen die Daten gleich im System. So kann passgenau in 3-D geplant werden“, sagt Marcus Meier, Prokurist bei schmees Ladenbau. Die Ansichten des „zukünftigen“ Ladens, aber auch der Wandgestaltungen und weiterer Details, würden fotorealistisch erzeugt. „Wir setzen mittlerweile auch Virtual Reality Technik bei der virtuellen Planung der Ladeneinrichtung ein“, so Meier weiter. Der Kunde könne so seine persönliche Ladenzusammenstellung digital mit einer VR-Brille vorab erleben.

Zeitgleich neben der Planung, werden im Hintergrund durch das System vollautomatisch Stücklisten und die Kalkulation erstellt. „Das macht die ganze Produktionskette für jeden jederzeit transparent und vermeidet Fehler“, ist Schmees überzeugt. Jetzt nach acht Wochen Montage und vierwöchiger Testphase ist die Anlage einsatzbereit. Bis zu 800 Teile schafft die Maschine pro Schicht. Ein Vorteil ist auch die direkte Lageranbindung über eine integrierte Krananlage mit Saughebern. Die Anlage beschickt sich selbst mit dem Material, welches zugeschnitten werden soll, erledigt die Arbeiten und lagert die fertigen Stücke automatisch auf dafür bereitgestellte Kommissionierwagen aus. „Im Robotermodus ist so über einen langen Zeitabschnitt ein mannloser Betrieb möglich“, sagt Schmees.

 

Wichtig für den Unternehmenschef ist, dass alle Prozessabschnitte, von der Planung über die Fertigung bis zur Montage, von eigenen Mitarbeitern von schmees Ladenbau durchgeführt werden. Man arbeite auf Baustellen zwar mit Fremdmonteuren zusammen, die Aufsicht habe hier aber immer ein eigener Mitarbeiter. Nur so könne die Qualität und der Fertigstellungstermin garantiert werden. Von der neuen Anlage und dem hohen Digitalisierungsstandard können sich Besucher an dem im September geplanten Tag der offenen Tür selber überzeugen.



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